Marktbericht März 2008

Liebe Anlegerinnen, liebe Anleger,

Wenn man auf den Februar börsentechnisch zurückblickt könnte man meinen, der Monat hätte gar nicht stattgefunden. Dabei gab es zwischen dem ersten und dem letzten des Monats heftige Schwankungen bei den Aktienindices.

Rohstoffe kann man nicht essen

Was die gegenwärtige Situation besonders prekär aussehen lässt ist die Tatsache , dass jetzt nicht nur Öl und Gas ständig teurer werden, sondern jetzt hat es auch noch ganz breit Rohstoffe zur Lebensmittelherstellung erwischt. Das hat fatale Folgen auf die Inflation. Schließlich sind Lebensmittel und Energie Produkte auf die der Verbraucher nicht verzichten kann, das heißt er braucht sie ständig. Damit haben wir, das betrifft die USA und Europa, eine wirklich gefährliche Konjunkturentwicklung zu erwarten, sollte sich dieser Trend verfestigen: Die Stagflation. D.h. das Wachstum stagniert oder fällt sogar, während die Preise kräftig steigen. Dazu kommt noch, dass die Regierungen große Anbauflächen für die Bepflanzung von sogenannten Biodieselpflanzen subventionieren. Eine selten dämliche Idee, um unsere Umweltprobleme zu lösen !

Also müssen wir durch die Rezession durch

Geiz ist geil ist nun auch in Amerika der neue Haushaltsslogan. Man geht auf Schnäppchenjagd, bei den Lebensmitteln, wie bei den Konsumgütern. Man gönnt sich ja sonst nichts und so schließen Starbuckscafés, große Kaufhauskonsumtempel und bald wohl auch Luxusbettenburgen ihre Pforten. Neben den Schwierigkeiten die Hypotheken für ihre Häusle zu bezahlen, verlieren die Amereikaner jetzt auch noch ihre Jobs. Der typische Treibstoff für eine Rezession. Europa und auch Asien sind abhängig von der Konjunkturentwicklung in den USA.

Fazit: Es geht wohl wirtschaftlich und konjunkturell zunächst einmal weltweit und wahrscheinlich mit zunehmender Geschwindigkeit bergab. Das betrifft auch die Aktienmärkte, weil auch eine solche wirtschaftliche Situation kräftig auf die Margen drückt. Einen Trost gibt es: Wirtschaftliche und konjunkturelle Entwicklungen unterliegen Zyklen. Was also bergab geht, steigt auch wieder an. Wahrscheinlich sogar zu neuen Höchstständen.

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